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Garnelensicherer Filtereinlauf Selbstbau – DIY shrimpsafe Filtreinflow

Moin,
ich glaube jeder, der Garnelen hält und das entsprechende Becken mit einem Außenfilter betreibt, kennt vielleicht das Problem:
Durch den meist recht feinporigen Schwamm vor dem Filtereinlauf, welcher sich nach und nach zusetzt, wird der Durchfluß des Außenfilters stark beeinträchtigt und zumindest bei mir fängt der Filter dann nach einiger Zeit an, zu gurgeln. Sehr nervig!
Du brauchst etwas, was keine Garnelenjungtiere durchlässt und sich nicht zu schnell zusetzt.
Letztens habe ich nun endlich den Einfall gehabt, als ich in einem japanischen Laden durch die Regalgänge schlenderte: ein Teesieb aus Plastik sollte vielleicht die Lösung sein!
So schaut das ganze unterwasser aus:
Und so von oben – montiert ist das ganze einfach mit Hilfe von Angelschnur:
Wie schnell dieser Vorfilter sich zusetzt, wird sich in der nächsten Zeit zeigen! Ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.
Einen Vorteil hat dieses Teesieb noch: es ist durch seine Semitransparenz recht unauffällig.
Was haltet Ihr von der Idee?
MfG Timo

Durch die Seitenscheibe

Moin,
da ich mal wissen wollte, wie das kleine 18 Liter Becken von der Seite aussieht, habe ich mal versucht ein halbwegs annehmbares Foto zu machen. Dabei ist der Platz natürlich zum Fotografieren sehr durch das genau daneben stehende 25er Becken begrenzt. Ideal wäre eigentlich so ein Drehteller, auf dem normalerweise Fernseher stehen… Ein von jeder Seite betrachtbares Aquarium hätte doch was und wäre bei kleinen Nanobecken vielleicht sogar machbar!
Aber genug über Quatschideen nachgedacht- hier ist das Foto durch die linke Seitenscheibe des Aquariums:
Bei dem Foto sieht man auch schön, wie ich die Bepflanzung nach hinten ansteigen lasse.
Und hier noch ein Bild durch Wasseroberfläche, Front- und Seitenscheibe geschossen:

Irgendwie fällt mir gerade auf, dass zumindest der linke teil des letzten Fotos auf Außenstehende Nicht-Aquarianer auf Drogenmachenschaften schließen lassen könnte^^:

Also zur kurzen Erklärung für die Nicht-Aquarianer:

  • Das weiße Pulver ist kein Koks, sondern Shirakura Aufzuchtfutter.
  • Die Spritze ist nicht zum Verabreichen von Heroin, sondern von einer NPK-Düngerlösung.
  • Die Karte ist nicht dazu gedacht, das vermeindliche Koks in schöne Lines für den Konsum zu bringen, sondern um die Scheiben meiner kleinen Becken algenfrei zu machen.

Soo, das wäre nun auch klargestellt- also ich musste leicht schmunzeln^^.
Einen schönen Vatertag wünsche ich Euch noch!
MfG Timo

Vordergrundrenovierung

Moin,
in der letzten Zeit juckte es mir doch sehr in den Fingern bei den etlichen anstehenden Contests, was in meinem kleinen 18er Becken zu verändern. Ich wollte nicht alles neu einrichten, so kam ich darauf, nur den Vordergrund neu zu gestalten.
Ich wollte im Vordergrund Sand einbringen. Das Problem war das eventuelle vermischen des sich noch im Becken befindende Ada Aqua Soils und dem neueingebrachtem Sand. Desweiteren sollte sich der Sand in einer gewissen Form ins Becken „einfügen“.
Hier möchte ich nun den Vorgang dessen versuchen euch deutlich zu machen:
Zuerst habe ich mit einem Skalpell (scharfe Scheren sollten genauso gut funktionieren) die geplante Form in den bestehendem Rasen geschnitten.

Darauf zu achten war, dass auch die Wurzeln des Vordergrundrasens durchtrennt wurden.
Dann habe ich in die Schnittkanten Overhead-Folie gesteckt, um das Substrat, welches im Becken verbleiben soll, beim Entfernen des Rasens davor bewahren will mit abgesaugt zu werden.
Hier eine Aufnahme durch die Wasseroberfläche- man erkennt leicht die Folie in der Schnittkante:

Hier einmal eine Seitenansicht der Schnittkante:

Da ich nicht einfach den kompletten Vordergrund durch Sand ersetzen wollte, sondern auch eine Art kleine Insel des „Mischrasens“ (bestehend aus Glossostigma elatinoides, Ulticularia graminifolia und ein wenig Riccardia charmedifolia) zur Auflockerung der Sandfläche bestehen lassen wollte, musste ich mir eine runde Form suchen, die die Aufgabe der Overhead-Folie übernehmen sollte. Kurz gesucht und gefunden: ein Glas für „Kurze“^^. Hier links im Beckens ist das Einsatzgebiet des „Special-Aquascaping-Tool“ zu sehen (im Vordergrund ist auch schon der vorgesehene Sand):

Joa, das obige Foto ist schon nach dem Absaugen des gröbsten Mulms und Substratresten. Erspar ich euch jetzt das Foto vom vollgemulmten Wasser?….. Nö!^^:

Ich muss zugeben, dass es mir schon etwas mulmig beim Gedanken an die Beckenbewohner war.
Aber bisher habe ich noch keine Ausfälle zu verzeichnen und sie haben auch keine Scheu vor dem hellen Bodengrund.
So, nach all dem Dreck im Becken, kam ich dann auch bald zum Einfüllen des Sandes. Dazu wurde ein weiteres „Special-Aquascaping-Tool“ (ein Löffel) verwendet:


So sah es dann am Ende aus:

Ich persönlich finde es gut gelungen. Demnächst werde ich natürlich nochmal ein Foto vom befüllten und noch etwas auf Vordermann gebrachten Becken vorstellen.
Ich hoffe euch gefällt es! (Nutzt doch auch mal die Kommentarfunktion:))
Man verzeihe mir, wieder mal, die teilweise etwas schlechten Bilder, aber ich war halt die meiste Zeit mit nassen Händen zu Werke und konnte nur auf den Auslöser der, auf einem Stativ positionierten, Kamera drücken, ohne viel zu fokussieren.
MfG Timo